Ein Mehrwert für Städte und Gemeinden: Unsere kommunalen Energie- und Service-Angebote
Das richtige Licht schafft die besten Voraussetzungen für optimales Lernen und konzentriertes Arbeiten. Damit die Stromrechnung für die Beleuchtung von Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Einrichtungen nicht unnötig in die Höhe steigt, haben wir für Kommunen hilfreiche Tipps zum Energiesparen bei der Innenbeleuchtung zusammengestellt.
Ein großer finanzieller Posten in kommunalen Haushalten ist die Innenbeleuchtung von Gebäuden: Verwaltungsgebäude, Sporthallen, Schulen, Kitas und Krankenhäuser. Sind die Beleuchtungsanlagen älter als 15 Jahre, sollten sie saniert oder komplett ausgetauscht werden. Das birgt enormes Einsparpotenzial. Denn mit modernen Beleuchtungssystemen in kommunalen Liegenschaften lassen sich bis zu 75 Prozent der Stromkosten einsparen.
Die Wahl der richtigen Leuchtmittel
Der wichtigste Schritt dabei ist, die Lichtquellen zu prüfen: Welche Art von Lampen und Leuchtmitteln sind installiert? Halogenlampen überzeugen zwar mit naturgetreuer Farbwiedergabe, haben aber eine überschaubare Lebensdauer und sind nicht sehr effizient. Energiesparlampen haben eine hohe Lebensdauer, dafür aber oft eine schwache Farbwiedergabe und verlieren mit der Zeit an Leuchtkraft.
Am effektivsten ist die LED-Beleuchtung. Lampen und Leuchten mit LED-Technik sind sehr langlebig. Selbst relativ preiswerte LED bringen es auf eine Lebensdauer von 15.000 Stunden. Zudem punkten sie durch hohe Effizienz, werden – im Gegensatz zu Halogenlampen – nicht so heiß und kommen ohne giftiges Quecksilber aus. Fazit: Egal, ob in Verwaltungsgebäuden, Krankenhäusern oder Schulen: LED-Lampen lohnen sich. Sie sind äußerst sparsam im Verbrauch, können gedimmt werden und lassen sich intelligent steuern.
Im Rahmen der Kommunalrichtlinie fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die energieeffiziente Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung.
Geschickte Lichtgestaltung und optimales Lichtmanagement
Der achtsame Einsatz von Beleuchtung sorgt in Verwaltung, Schulen, Kitas, Sportanlagen und Krankenhäusern dafür, dass es am richtigen Platz zur richtigen Zeit hell genug ist, ohne die Stromrechnung zu sehr zu belasten. Dafür sind nicht immer große Investitionen notwendig, oft bringen schon kleine Maßnahmen deutliche Ersparnisse:
- Eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung hilft, das verfügbare natürliche Licht bestmöglich zu nutzen.
- Analysieren, wie viel Licht wirklich nötig ist: Muss ein Raum großflächig erleuchtet sein? Oder reicht eine punktuelle Beleuchtung am Arbeitsplatz aus? Wo wird eine variable Zusatzbeleuchtung benötigt?
- Tür zu, Licht aus: Wer Energie sparen will, kann selten genutzte Räume wie Lager oder Abstellkammer mit Bewegungsmeldern ausstatten. Das spart je nach Raumnutzung zwischen 20 und 80 Prozent Beleuchtungskosten.
- Abhängig von der Raumnutzung können Zeitschaltuhren sinnvoll sein. Dann schaltet sich das Licht zu den Zeiten aus, in denen es nicht gebraucht wird.
- Helle Wände und Decken reflektieren Licht besser als dunkle. Es muss nicht immer Weiß sein. Cremetöne, Hellblau, Zartgelb oder lichtes Grün funktionieren auch.
- Die Lampenhöhe absenken, um den Lichtschein gezielter zu nutzen und Streueffekte zu minimieren. Bei hohen Räumen kann diese Maßnahme die Beleuchtungskosten um bis zu 20 Prozent senken.
Einfluss auf das Wohlbefinden
Ein gutes Lichtsystem verringert nicht nur den Stromverbrauch, es hat auch direkten Einfluss auf das Wohlbefinden der Raumnutzer. Denn: Ist der Arbeitsplatz nicht gut beleuchtet, steigt das Risiko von Unfällen, die Augen ermüden schneller, die Qualität der Arbeit nimmt ab. Oder zu viele und falsch gesetzte Lichtquellen spiegeln sich in den Monitoren, erschweren die Arbeit am Computer und führen zu einer verkrampften Sitzhaltung. Umgekehrt steigert die richtige Beleuchtung im Büro die Motivation und Leistungsfähigkeit – das führt zu besseren Arbeitsergebnissen.
Unser Ansprechpartner berät Sie gern:
Lukas Rabe
Geschäftskundenberater Vertrieb / Energiedienstleistungen
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