Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Wärmesektor, der heute noch stark abhängig von fossilen Brennstoffen ist, transformiert werden. Das stellt Akteure wie Kommunen und Stadtwerke vor neue Aufgaben.
Unter anderem für Energieversorger wie die HALBERSTADTWERKE bedeutet das, zukünftig noch ganzheitlicher zu denken und selbst auch kleinste, auf Abteilungsebene angesiedelte Abläufe und Prozesse für anzustrebende Verbesserungen noch stärker unter die Lupe zu nehmen. Für Städte und Gemeinden dürfte derzeit vor allem die Kommunale Wärmeplanung (siehe dazu Ausgabe 01/2024) als strategisches Planungsinstrument hin zu einer regenerativen Wärmeversorgung ins Blickfeld rücken. Doch mindestens genauso wichtig dabei: sich auf die Umsetzung von konkreten Maßnahmen zu fokussieren – egal, ob im Anschluss oder parallel.
Wissensträger, Datenlieferant & Umsetzer – den Halberstadtwerken kommt eine zentrale Rolle zu
Hier gehen wir als HALBERSTADTWERKE mit gutem Beispiel voran und treiben den Wandel unseres Wärmenetzes bereits seit einigen Jahren kontinuierlich weiter. Unsere klare unternehmerische Zielsetzung dabei ist, sich in puncto Dekarbonisierung, Effizienz und Nachhaltigkeit Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Dafür haben wir in den vergangenen Monaten in innovative Anlagentechnik investiert und damit begonnen, mithilfe unserer soliden Datenbasis einen eigenen Transformationsplan aufzustellen. Ein besonderes Vorgehen, das aufgrund seines Umfangs zuletzt sogar mit Förderungen von Bund (BEW) und europäischer Ebene (NextGenerationEU) entsprechend honoriert worden ist.
Handlungsoptionen – was sollten Kommunen auch noch berücksichtigen?
Aufgrund dieses langjährig breiten energiewirtschaftlichen und infrastrukturellen Erfahrungsschatzes kommen hiesige Energiedienstleister wie die HALBERSTADTWERKE für Kommunen automatisch als wichtige Ansprechpartner, Ratgeber und Projektentwickler in Betracht.
Vertreter von Gemeinden sollten sich bewusst machen, dass auch in Zukunft nicht jeder Haushalt in ihrem Gebiet über eine zentrale Infrastruktur versorgt werden kann. Eine dezentrale erneuerbare Wärmebereitstellung wird weiterhin bestehen bleiben. Dieses Geschäftsfeld bietet vielfältige Möglichkeiten für strategische Pläne der gebietsweisen Versorgung sowie für den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen zwischen Kommune und Energieversorgungsunternehmen (EVU).
Hierfür lohnt es sich bereits, einmal größere kommunale Liegenschaften wie KiTas, Schulen und Sporthallen näher zu betrachten und auch über die Versorgung von bestimmten gemeindlichen Wohngebieten nachzudenken. Im Bereich Nahwärme haben die Halberstadtwerke in den vergangenen Jahren einige Projekte erfolgreich umgesetzt. Unter anderem werden nun die Turnhallen in Badersleben, Dardesheim sowie in Osterwieck mit Nahwärme versorgt. Eine weitere Möglichkeit sind Quartierslösungen auf Basis erneuerbarer Energien (Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpe). Das ist sowohl in Neubaugebieten als auch bei bestehenden Siedlungen möglich.
Ob im Anschluss an eine bereits entwickelte Wärmeplanung oder sogar parallel - dank geeigneter Förderinstrumente bietet sich für Kommunen die Chance, die Transformation zu einer klimafreundlichen und zukunftsweisenden Wärmeversorgung jetzt aktiv mitzugestalten.
Halberstadtwerke: Umgesetztes Beispiel einer Nahwärme-Lösung am Fallstein-Gymnasium Osterwieck.
Unser Ansprechpartner berät Sie gern:
Lukas Rabe
Geschäftskundenberater Vertrieb / Energiedienstleistungen
Halberstadtwerke GmbH
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